STOCKHOLM / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ericsson hat es geschafft, trotz schwieriger Marktbedingungen ein leichtes Umsatzplus zu erzielen. Der schwedische Netzwerkausrüster verzeichnete im jüngsten Quartal einen Anstieg des Umsatzes um ein Prozent auf 72,9 Milliarden Kronen. Dies geschah trotz der Tatsache, dass die Ergebnisse hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieben.
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Ericsson hat im jüngsten Quartalsbericht ein leichtes Umsatzplus von einem Prozent auf 72,9 Milliarden Kronen erzielt, obwohl die Ergebnisse hinter Analystenerwartungen zurückblieben. CEO Börje Ekholm zeigt sich optimistisch über die Stabilisierung des Marktes für RAN-Technologie, während der Jahresumsatz aufgrund zögerlicher Investitionen um sechs Prozent sank.
Im jüngsten Quartalsbericht hat der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson seine Anleger überrascht. Trotz eines deutlichen Anstiegs des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern um 30 Prozent auf 9,6 Milliarden schwedische Kronen blieben die Zahlen hinter den Erwartungen der Analysten zurück.
Die Umsatzprognosen wurden mit einem leichten Plus von einem Prozent auf 72,9 Milliarden Kronen übertroffen, begünstigt durch das erfreuliche Abschneiden der Netzwerksparte, die vor allem in Europa und Nordamerika an Fahrt gewann. In Indien hingegen bleibt das Geschäft ausbaufähig.
Der Gesamtertrag stieg um bemerkenswerte 43 Prozent auf 4,9 Milliarden Kronen, was die Dividende von 2,70 auf 2,85 Kronen anwachsen lässt. Börje Ekholm, der CEO von Ericsson, äußerte sich angesichts der Herausforderungen im vergangenen Jahr zufrieden über die Erholung im Schlussquartal.
Er zeigte sich optimistisch, dass der Markt für die RAN-Technologie, welche für den Zugang zu Mobilfunknetzen entscheidend ist, sich stabilisiere. Das Jahr 2024 verlief insgesamt jedoch weniger prosperierend: Aufgrund der zögerlichen Investitionsbereitschaft in die Netzwerkinfrastruktur sank der Jahresumsatz von Ericsson um sechs Prozent.
Auch der finnische Konkurrent Nokia litt unter diesen Bedingungen. Dennoch gelang es Ericsson, nach Verlusten im Vorjahr und hohen Abschreibungen, den Sprung zurück in die Gewinnzone zu schaffen, auch wenn dies mit knapper Not geschah.
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