WASHINGTON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Rückkehr von Donald Trumps Zollpolitik sorgt weltweit für Unruhe in den Lieferketten und bedroht die Stabilität der globalen Wirtschaft.
Die Ankündigung von Donald Trump, erneut Zölle auf Importe zu erheben, hat weltweit Besorgnis ausgelöst. Unternehmen auf der ganzen Welt bereiten sich auf die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen vor, die durch die Rückkehr dieser protektionistischen Maßnahmen entstehen könnten. In China und Europa sind Unternehmen bereits dabei, ihre Produktions- und Lieferstrategien anzupassen, um den drohenden Kostensteigerungen entgegenzuwirken.
In Hangzhou, China, arbeitet die Firma Hangzhou Skytech Outdoor Co. Ltd. unter Hochdruck daran, ihre Produkte noch vor der Einführung neuer Zölle in die USA zu verschiffen. Die Geschäftsführerin Sunny Hu erklärt, dass sie versucht, einen Großteil ihrer geplanten Verkäufe für die kommenden Jahre vorzuziehen, um den finanziellen Belastungen durch mögliche Zölle zu entgehen. Diese präventiven Maßnahmen sind ein deutliches Zeichen für die Unsicherheit, die Trumps Ankündigungen in der globalen Wirtschaft auslösen.
Auch in Deutschland sind die Auswirkungen spürbar. Der Winzer Matthias Arnold aus Deidesheim sieht sich mit einer Flut von Bestellungen aus den USA konfrontiert, da seine Kunden befürchten, dass Trumps Zölle die Preise für seine Weine in die Höhe treiben könnten. Arnold überlegt bereits, seine Exportmärkte zu diversifizieren und sich stärker auf Skandinavien zu konzentrieren, um den Risiken eines erneuten Handelskriegs zu entgehen.
Die Unsicherheit, die durch die drohenden Zölle entsteht, betrifft nicht nur große Unternehmen, sondern auch kleinere Betriebe. In den USA berichtet Mike Roach von der Boutique Paloma Clothing in Portland, Oregon, dass er zusätzliche Bestellungen aufgibt, um sich gegen mögliche Preiserhöhungen abzusichern. Doch nicht alle Unternehmen haben die finanziellen Mittel, um solche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, was sie besonders anfällig für die wirtschaftlichen Turbulenzen macht.
Die wirtschaftlichen Folgen eines erneuten Handelskriegs könnten weitreichend sein. Experten warnen, dass viele Unternehmen bereits an der Grenze ihrer Belastbarkeit operieren und ein weiterer Anstieg der Zölle für einige das Aus bedeuten könnte. Die globalen Lieferketten, die sich gerade erst von den Auswirkungen der Pandemie erholen, könnten erneut ins Wanken geraten.
Eine Umfrage von Oxford Economics zeigt, dass 65 % der befragten Unternehmen einen globalen Handelskrieg als das größte Risiko der kommenden Jahre betrachten. Diese Einschätzung verdeutlicht die weitverbreitete Angst vor den wirtschaftlichen Folgen von Trumps Politik. Während einige Unternehmen versuchen, sich durch Notmaßnahmen abzusichern, bleibt die Zukunft der globalen Wirtschaft ungewiss.
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