NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Das Jahr 2023 markiert einen bedeutenden Meilenstein im Bereich der Exchange Traded Funds (ETFs), mit einer Rekordzahl von 650 neuen US-ETFs, die auf den Markt kamen. Diese Entwicklung übertrifft die bisherigen Höchststände und zeigt sowohl die Dynamik als auch die Herausforderungen, die mit neuen Finanzprodukten verbunden sind.
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Im Jahr 2023 erlebte der ETF-Markt in den USA einen beispiellosen Aufschwung, der mit 650 neuen Produkten einen neuen Rekord aufstellte. Diese Zahl übertrifft die bisherigen Höchststände um 150 und verdeutlicht das wachsende Interesse an ETFs als Anlagemöglichkeit. Doch nicht alle neuen Produkte konnten überzeugen. Besonders die gehebelten ETFs wie der Defiance Daily Target 2X Long MSTR ETF und der YieldMax Short NVDA ETF wurden aufgrund ihrer hohen Risiken und Gebühren kritisiert.
Der Defiance Daily Target 2X Long MSTR ETF, der sich auf MicroStrategy konzentriert, steht im Zentrum der Kritik. Mit einem Volumen von 2,2 Milliarden Dollar stellt er ein hohes spekulatives Risiko dar, da er die Volatilität der ohnehin risikoreichen Bitcoin-Investitionen von MicroStrategy durch unpräzise Swaps verdoppelt. Bryan Armour, Direktor für passive Anlagestrategien bei Morningstar, beschreibt diesen ETF als ein “russisches Puppenspiel” an Problemen, das Anleger vor erhebliche Herausforderungen stellt.
Ein weiteres Beispiel für die Risiken neuer ETFs ist der YieldMax Short NVDA Option Income Strategy ETF. Trotz eines vergleichsweise geringen Volumens von 13 Millionen Dollar verspricht er hohe Erträge, die jedoch mit erheblichen Abwärtsrisiken durch komplexe Derivate einhergehen. Diese Produkte verdeutlichen, wie hohe Gebühren und übermäßiges Risiko langfristige Gewinne schmälern können.
Doch nicht alle neuen ETFs stehen in der Kritik. Der Jensen Quality Growth ETF und der Neuberger Berman Small-Mid Cap ETF wurden als erfolgreiche Starts hervorgehoben. Der Jensen ETF, mit einem Volumen von 70 Millionen Dollar, setzt auf eine bewährte aktive Strategie mit geringerer Volatilität. Der Neuberger Berman ETF, mit 216 Millionen Dollar, bietet eine erprobte Mid-Cap-Strategie. Diese Produkte zeigen, dass es auch im Jahr 2023 erfolgreiche ETF-Starts gibt, die Anlegern Potenzial bieten.
Die Diskrepanz zwischen erfolgreichen und weniger erfolgreichen ETF-Starts verdeutlicht die Notwendigkeit für Anleger, wachsam zu bleiben und sorgfältig zwischen Potenzial und Risiko abzuwägen. Während einige Produkte wie der YieldMax ETF erneut auf der Liste der wenig erfolgreichen Starts landen, gibt es auch Gewinner wie den BlackRock Flexible Income ETF und den Schwab High Yield Bond ETF.
Seit 2015 bewertet Morningstar kontinuierlich die besten und schlechtesten ETF-Starts, was Anlegern eine wertvolle Orientierungshilfe bietet. Die Entwicklungen im Jahr 2023 unterstreichen die Bedeutung dieser Bewertungen und die Notwendigkeit, die Risiken neuer Finanzprodukte sorgfältig zu analysieren.
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